
Der Kapitalismus hat keine Zukunft!
Seit mehr als drei Jahren beweist der Kapitalismus mit seiner aktuellsten Krise für alle Welt ganz offen, dass er uns weder Wohlstand noch Zukunft bieten kann. In den USA wurden 3,6 Millionen Familien seit 2007 per Zwangsversteigerung aus ihren Häuesern geworfen. Jeder zweite Jugendliche in Griechenland, Spanien und Italien ist arbeitslos, in Griechenland ist das Einkommen der Bevölkerung bisher um durchschnittlich 40% gesenkt worden, Werksschließungen, Massenentlassungen und größerer Druck am Arbeitsplatz in Deutschland, dass ist ein Teil der Bilanz nach drei Jahren Krise.
Wie in jeder Krise des Kapitalismus wird klar, dass dieses Wirtschaftssystem dem Untergang geweiht ist. Sehen wir uns doch um in dieser Welt! Während Millionen Arbeit suchen stehen viele Fabrikhallen halb leer und andere müssen immer schneller und effektiver arbeiten. Warum? Die Löhne werden gesenkt, aber die Produktion wird ausgeweitet, beides um mehr Profit zu machen, aber irgendwann bricht der Verkauf zusammen, weil diejenigen, die für immer weniger Lohn arbeiten, danach auch für diesen Lohn immer mehr Produkte kaufen sollen. Das war die Ursache für die Immobilienkrise in den USA 2008 und auch für die weltweite Autokrise 2009. Während Tausende Arbeitsplätze vernichtet werden, sind die einzigen Arbeitsplätze, die neu entstehen, Leiharbeitsarbeitsplätze oder befristete Verträge. Warum? Weil wir dann schnell wieder rausgeworfen werden können, wenn das Geschäft nicht läuft oder gespart werden soll. Während Milliarden Menschen hungern, werden auf der anderen Seite in den Zentren der kapitalistischen Welt jedes Jahr tausende Tonnen Lebensmittel vernichtet, um die Preise stabil zu halten. Im Krankenhaus und im Pflegeheim hat jedeR PflegerIn immer weniger Zeit für die Pflege jedes einzelnen Menschen, in Rekordtempo sollen die Menschen abgefertigt werden. Warum? Weil zuviel Zeit für die Patienten „zu teuer“ ist. Während Millionen Menschen auf Hartz IV Niveau gedrängt werden, kassieren Konzerne unvorstellbar große Gewinne. Warum das alles? Weil wir in einem System leben, in dem jeder Mensch, jede Handlung, jeder Tag, jede Stunde, jede Minute danach bewertet wird, ob sie den Kapitalisten Profit bringt oder nicht. Immer mehr Menschen wird klar, dass es keine Alternative zum Widerstand gegen dieses System gibt. Der Kapitalismus muss weg. (mehr…)

18.03. | 14 Uhr | Hamborn Rathaus | Duisburg
Wenn fortschrittliche Kämpfe gegen die Folgen der Krise, gegen Nazis, gegen Kriege oder Kolonialisierung geführt werden, findet gleichzeitig ein Kampf gegen den Staat statt, wenn auch nicht bewusst und offensiv, so doch in der Form der Verteidigung gegen seine Repression. Es liegt also auch in unserem eigenen Interesse, uns mit all jenen zu solidarisieren, die Opfer staatlicher Verfolgung aufgrund ihres fortschrittlichen Protestes werden. Lasst uns also einen gemeinsamen Widerstand gegen die verschiedensten Formen der Repression weltweit organisieren, uns gegenseitig schützen und unterstützen. Ob in den Knästen oder auf der Straße, nur wenn wir unsere Verteidigung kollektivieren können wir die Repression brechen.
Aufruf
18. März – Internationaler Tag der politischen Gefangenen:
Feuer und Flamme der Repression! Freiheit für alle politischen Gefangenen! (mehr…)

Am vergangenen Samstagabend haben einige Duisburger Antifaschist_innen
eine spontane Saubermachaktion durch die Innenstadt,dem Innenhafen und Kaßlerfeld gemacht.
Hierbei wurde Propaganda Material der Duisburger Neonazis entfernt,übermalt und überklebt.Vor allem war die
Innenstadt von Nazistickern verschmutzt.Besonders verteilt waren die Neonazisticker ,mit der
Aufschrift „R135 bleibt!“(Rheinische Straße 135).Dies zeigt die Verbindung der Duisburger Neonazis zu den Dortmunder Neofaschisten und
ihre gemeinsame zusammenarbeit.
In der letzten Zeit häufen sich neofaschistische Aktivitäten im Duisburger Raum.Die Duisburger Neonazis treten
äußerst provokant und aggressiv auf.Der Nationale Widerstand Duisburg und die Gewaltbereiten Duisburger
Hooligans (Division Duisburg) sind hierbei in Augenschein zu nehmen.Beide Gruppen verbreiten rassistische und
neofaschistische Propaganda in Duisburg.Besonders betroffen ist das Stadtteil Meiderich.Mehrmals gingen bei uns Mails ein,
wegen Nazischmierereien und Neonaziaktivitäten in dem Stadtteil. (mehr…)

Am 15.Januar wurden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht von reaktionären rechten Freikorpssoldaten ermordet.Deshalb gedenken wir den beiden Arbeiterführern am 15. Januar mit der traditionellen Luxemburg-Liebknecht-Demonstration.Genau damals,wie auch heute müssen wir als deren Erben daran arbeiten,den Kapitalismus zu überwinden.In Zeiten,wo der weltweite Imperialismus sich in seinem höchsten Stadium befindet,wo Kriege und Besatzungen bittere alltäglichkeit sind und von oben aus ein äußerst agiler Klassenkampf betrieben wird,ist es am notwendigsten eine revolutionäre Front aufzubauen.
Denn nur durch die revolutionäre Überwindung einer kapitalistischen Gesellschaft,kann schließlich jeder Mensch nach seinen eigenen Bedürfnissen leben.
Liebknecht-Luxemburg-Demonstration 2012 | Antifaschistischer Block
Sonntag 15. Januar 2012 | 10:00 Uhr | Frankfurter Tor | Berlin Friedrichshain
Hoch die internationale Solidarität!
Für einen revolutionären Aufbauprozess!
Für den Kommunismus!

Tausende AntimilitaristInnen demonstrierten in Bonn gegen den Krieg in Afghanistan
Am vergangenen Samstag versammelten sich mehrere Tausend Menschen um gegen die Kriegskonferenz in Bonn zu demonstrieren.Das [3A] * Revolutionäre Bündnis,die Interventionistische Linke (IL) und weitere lokale Gruppen hatten im Vorfeld zu einem Internationalistischen Block für den 03.Dezember aufgerufen,der unter dem Motto „Krieg dem imperialistischen Krieg! – Hoch die internationale Solidarität!“ von zahlreichen TeilnehmerInnen begleitet wurde.Der Internationalistische Block wurde von Anfang an von einem großen Polizeiaufgebot begleitet.Seit 10 Jahren führt die Nato gemeinsam mit der Bundeswehr Krieg in Afghanistan.Dieser Krieg hat unzähligen unschuldigen Menschen das Leben gekostet.Um gegen die zweite Kriegskonferenz auf dem Petersberg zu protestieren,haben revolutionäre Gruppen und AntimilitaristInnen demonstriert. (mehr…)
Aufruf zum internationalistischen Block am 3. Dezember in Bonn
Am 5. Dezember lädt die Bundesregierung zur Afghanistankonferenz nach Bonn auf den Petersberg und in den alten Bundestag. Vor 10 Jahren wurde auf der Petersberger Konferenz der Regimewechsel von den reaktionären Taliban zum korrupten failed state unter Hamid Karzai in Afghanistan beschlossen, wenige Tage bevor die UN das ISAF-Mandat verabschiedete. Nun kommen die kriegsführenden Nationen erneut zusammen um über die Zukunft von Afghanistan, über Krieg und Besatzung zu beraten.
Am 3. Dezember findet in Bonn gegen diese Konferenz eine Großdemonstration statt. Wir werden uns mit einem internationalistischen Block beteiligen und gemeinsam auf die Straße gehen.
Bundesweite Demonstration | Samstag, 3. Dezember | 11:30 Uhr | Kaiserplatz | Bonn (mehr…)

Borbecker Neonazis wollen aufmarschieren
Wie schon in den Jahren zuvor,wollen auch diesmal Borbecker Neonazis eine Kundgebung in Essen-Borbeck abhalten.Das die Neonazis an diesem Tag Fackeln mit sich führen stellt eine noch größere Provokation dar.Denn der 9.November steht für zahlreiche Ermordungen an jüdischen Menschen.Somit missachten die Neonazis die Reichsprognomnacht und feiern somit sogar diesen Tag,indem sie mit Fackeln laufen. (mehr…)
Auf der letzten Duisburger Montagsdemo kam es zu einer Provokation durch eine Gruppe türkischer Faschisten, die, nach eigenen Aussagen, der Grauen Wölfe angehören – die „Grauen Wölfe“ ist eine Suborganisation der Partei der Nationalen Bewegung, MHP, die für Tausende Morde an Linken, Kurden und Aleviten in der Türkei verantwortlich sind.
Während eine Rednerin der Montagsdemo über den Aufmarsch der türkischen Faschisten in Duisburg-Hamborn am Wochenende berichtete, kam es zu einer Störaktion seitens türkischer Jugendlicher, die, wie sich später herausstellte, Anhänger der „Ülkücü Gençlik“, eine Jugendorganisation der Grauen Wölfe, aus Duisburg-Meiderich waren.
Die Montagsdemonstranten stellten sich den Faschisten entgegen und forderten sie auf, sich unverzüglich von der Montagsdemo zu entfernen.
Doch kurze Zeit später kamen die Faschisten erneut, diesmal aber verstärkt mit einer Gruppe von 15 bis 20 türkischen Jugendlichen, mit der Absicht die Montagsdemonstranten provozieren zu wollen. (mehr…)

Auch dieses Jahr gibt’s wieder was zu meckern!
In der Lütmaserstraße in Höxter stehen mehrere Häuser, die als „Flüchtlingsunterkünfte“ genutzt werden. Diese Häuser werden von der Stadt Höxter zur Verfügung gestellt. In diesen Häusern müssen ca. 40 Menschen unter katastrophalen Umständen leben. Abseits der guten deutschen Mitte, sollen sich die Asylsuchenden so unauffällig wie möglich verhalten. Wer unter ständiger Zukunftsangst leben muss kann es sich eben nicht leisten aufzufallen. Unauffällig bleibt nur, wer sich den bürokratischen und polizeilichen Repressionsmechanismen fügt. Diese Unterdrückung formuliert sich unter anderem durch Residenzpflicht, Essensmarken, ungeklärten Aufenthaltstatus und Schikane der örtlichen Behörden. Wer sich dennoch auffällig verhält, sei es bewusst oder unbewusst, muss mit harten Sanktionen, Haft in Abschiebeknast oder der direkten Abschiebung rechnen. Als ob das nicht genug wäre, sind die Bewohner_innn dem alltäglichen Rassismus der Musterdeutschen um sie herum ausgesetzt. Beleidigungen und Benachteiligung sind Alltag .Ob in der Schule, in den Ämtern, auf der Straße, beim Einkaufen bzw. einlösen der Essenmarken. Auch das Empfangen von Besuch ist ihnen nur bis einschließlich 10 Uhr erlaubt und wer sich dem solidarisch in den Weg stellt, dem wird vom Hausmeister gedroht, angezeigt zu werden.In den Ämtern wird jungen Aktivist_innen erzählt, dass in den „Asylantenunterkünften“ Vergewaltiger und Kriminelle leben, sie sollten aus diesen Gründen den Kontakt zu den Bewohnern abbrechen.Das werden wir sicher nicht und wir werden weiter hin unsere Freunde im „Flüchtlingsheim“ unterstützen und mit ihnen für ein menschenwürdiges Leben kämpfen! Wir fordern alle aufmerksamen Bürger auf sich ebenso zu verhalten. Solidarität macht stark! (mehr…)
Grundsatzpapier der Revolutionären Antifa Jugend Duisburg[RAJD]
Ziel
Unser Ziel ist die Abschaffung des derzeit herrschenden kapitalistischen Systems. Ein System, welches auf Unterdrückung und Ausbeutung ausgerichtet ist muss abgeschafft werden. Deshalb ist es notwendig eine klassenkämpferische Bewegung aufzubauen, die sich selber verwaltet und organisiert. Diese muss die revolutionären Bewegungen und sozialen Kämpfe in einem Land zusammenführen. Erst auf dieser Ebene können wir für Staat und Kapital eine ernst zunehmende Bedrohung darstellen, die das kapitalistische System umstürzen kann und anschließend mit einer Sozialistischen Gesellschaftsordnung, den Kommunismus aufbauen wird, um somit die perfekte klassenlose Gesellschaft zu errichten, in der alle Klassengegensätze aufgehoben sind.
Jedoch möchten wir den Kommunismus nicht als eine Utopie betrachten, sondern wollen ihn gemeinsam im Sozialismus aufbauen. Doch um auf dieses Level des Umsturzes zu gelangen, muss die proletarische Linke sich kollektiv gegen Angriffe von Staat und Kapital wehren.
Der erste Schritt in diese Richtung liegt in der organisierung. Um gegen das Herrschaftssystem etwas ausrichten zu können, sollte man sich zu aller erst mit seinem Klassenfeind etwas näher auseinandersetzen, um zu verstehen welche Kampfmittel es sich bedient, um die proletarische Masse zu bekämpfen.
Zum einen haben die Herrschenden natürlich die Polizei, Justiz und das Militär auf ihrer Seite. Auf der anderen Seite spielen für die herrschenden Ausgrenzung, Konkurrenz und Spaltung eine sehr wichtige Rolle. Beispiel Bildungssystem.
Die systematische Selektion beginnt bei kleinen Kindern bereits in den Grundschulen der BRD. Den Kindern wird ab einem sehr frühen Alter Leistungsdruck ständig auferzwungen. Kinder mit Migrationshintergrund sollen sich integrieren. Doch werden vor allem Kinder mit Migrationshintergrund benachteiligt. Durch die Unterteilung des Bildungssystems in Haupt-, Realschulen und Gymnasien versuchen die Herrschenden Konkurrenz zu schaffen. Früher waren es Feudalismus, in der NS Zeit wurden an den Schulen Rassenkunde gelehrt und heute ist es der absolute Konkurrenzgedanke, der Kindern von klein auf beigebracht wird. Was folgt ist die Spaltung. Auch auf anderen verschieden Ebenen benutzt das Herrschaftssystem Ausgrenzung, Konkurrenz und Spaltung. Was wir dem entgegensetzen können ist strategisches Vorgehen.
Wir können am Ende nur dann Erfolg verbuchen, wenn wir uns organisieren und unsere Kraft zusammentun um noch stärker zu werden. Wir wollen das kapitalistische System revolutionär überwinden.
Das heißt im Klartext, dass wir uns intensiver gemeinsam dem Revolutionären Aufbauprozess widmen müssen. Diesen müssen wir mit sozialen Protesten und Widerstand vorantreiben und an der Schaffung der Kommunistischen Partei arbeiten. Deshalb ist es elementar eine kontinuierliche Praxis zu haben und einen Antifaschistischen/Antikapitalistischen Widerstand aufzubauen, der revolutionär agiert. (mehr…)