Heraus zum revolutionären 1. Mai 2012 in Duisburg!


Der Ka­pi­ta­lis­mus hat keine Zu­kunft!
Seit mehr als drei Jah­ren be­weist der Ka­pi­ta­lis­mus mit sei­ner ak­tu­ells­ten Krise für alle Welt ganz offen, dass er uns weder Wohl­stand noch Zu­kunft bie­ten kann. In den USA wur­den 3,6 Mil­lio­nen Fa­mi­li­en seit 2007 per Zwangs­ver­stei­ge­rung aus ihren Häu­e­sern ge­wor­fen. Jeder zwei­te Ju­gend­li­che in Grie­chen­land, Spa­ni­en und Ita­li­en ist ar­beits­los, in Grie­chen­land ist das Ein­kom­men der Be­völ­ke­rung bis­her um durch­schnitt­lich 40% ge­senkt wor­den, Werks­schlie­ßun­gen, Mas­sen­ent­las­sun­gen und grö­ße­rer Druck am Ar­beits­platz in Deutsch­land, dass ist ein Teil der Bi­lanz nach drei Jah­ren Krise.

Wie in jeder Krise des Ka­pi­ta­lis­mus wird klar, dass die­ses Wirt­schafts­sys­tem dem Un­ter­gang ge­weiht ist. Sehen wir uns doch um in die­ser Welt! Wäh­rend Mil­lio­nen Ar­beit su­chen ste­hen viele Fa­brik­hal­len halb leer und an­de­re müs­sen immer schnel­ler und ef­fek­ti­ver ar­bei­ten. Warum? Die Löhne wer­den ge­senkt, aber die Pro­duk­ti­on wird aus­ge­wei­tet, bei­des um mehr Pro­fit zu ma­chen, aber ir­gend­wann bricht der Ver­kauf zu­sam­men, weil die­je­ni­gen, die für immer we­ni­ger Lohn ar­bei­ten, da­nach auch für die­sen Lohn immer mehr Pro­duk­te kau­fen sol­len. Das war die Ur­sa­che für die Im­mo­bi­li­en­kri­se in den USA 2008 und auch für die welt­wei­te Au­to­kri­se 2009. Wäh­rend Tau­sen­de Ar­beits­plät­ze ver­nich­tet wer­den, sind die ein­zi­gen Ar­beits­plät­ze, die neu ent­ste­hen, Lei­h­ar­beits­ar­beits­plät­ze oder be­fris­te­te Ver­trä­ge. Warum? Weil wir dann schnell wie­der raus­ge­wor­fen wer­den kön­nen, wenn das Ge­schäft nicht läuft oder ge­spart wer­den soll. Wäh­rend Mil­li­ar­den Men­schen hun­gern, wer­den auf der an­de­ren Seite in den Zen­tren der ka­pi­ta­lis­ti­schen Welt jedes Jahr tau­sen­de Ton­nen Le­bens­mit­tel ver­nich­tet, um die Prei­se sta­bil zu hal­ten. Im Kran­ken­haus und im Pfle­ge­heim hat jedeR Pfle­ge­rIn immer we­ni­ger Zeit für die Pfle­ge jedes ein­zel­nen Men­schen, in Re­kord­tem­po sol­len die Men­schen ab­ge­fer­tigt wer­den. Warum? Weil zu­viel Zeit für die Pa­ti­en­ten „zu teuer“ ist. Wäh­rend Mil­lio­nen Men­schen auf Hartz IV Ni­veau ge­drängt wer­den, kas­sie­ren Kon­zer­ne un­vor­stell­bar große Ge­win­ne. Warum das alles? Weil wir in einem Sys­tem leben, in dem jeder Mensch, jede Hand­lung, jeder Tag, jede Stun­de, jede Mi­nu­te da­nach be­wer­tet wird, ob sie den Ka­pi­ta­lis­ten Pro­fit bringt oder nicht. Immer mehr Men­schen wird klar, dass es keine Al­ter­na­ti­ve zum Wi­der­stand gegen die­ses Sys­tem gibt. Der Ka­pi­ta­lis­mus muss weg. (mehr…)

Demonstration zum 18.März Tag der politischen Gefangenen

18.​03. | 14 Uhr | Hamborn Rathaus | Duisburg

Wenn fortschrittliche Kämpfe gegen die Folgen der Krise, gegen Nazis, gegen Kriege oder Kolonialisierung geführt werden, findet gleichzeitig ein Kampf gegen den Staat statt, wenn auch nicht bewusst und offensiv, so doch in der Form der Verteidigung gegen seine Repression. Es liegt also auch in unserem eigenen Interesse, uns mit all jenen zu solidarisieren, die Opfer staatlicher Verfolgung aufgrund ihres fortschrittlichen Protestes werden. Lasst uns also einen gemeinsamen Widerstand gegen die ver­schiedensten Formen der Repression weltweit organisieren, uns gegensei­tig schützen und unterstützen. Ob in den Knästen oder auf der Straße, nur wenn wir unsere Verteidigung kollektivieren können wir die Repressi­on brechen.
Aufruf

18. März – Internationaler Tag der politischen Gefangenen:
Feuer und Flamme der Repression! Freiheit für alle politischen Gefangenen! (mehr…)

Antifaschistischer Nachtspaziergang


Am vergangenen Samstagabend haben einige Duisburger Antifaschist_innen
eine spontane Saubermachaktion durch die Innenstadt,dem Innenhafen und Kaßlerfeld gemacht.

Hierbei wurde Propaganda Material der Duisburger Neonazis entfernt,übermalt und überklebt.Vor allem war die
Innenstadt von Nazistickern verschmutzt.Besonders verteilt waren die Neonazisticker ,mit der
Aufschrift „R135 bleibt!“(Rheinische Straße 135).Dies zeigt die Verbindung der Duisburger Neonazis zu den Dortmunder Neofaschisten und
ihre gemeinsame zusammenarbeit.

In der letzten Zeit häufen sich neofaschistische Aktivitäten im Duisburger Raum.Die Duisburger Neonazis treten
äußerst provokant und aggressiv auf.Der Nationale Widerstand Duisburg und die Gewaltbereiten Duisburger
Hooligans (Division Duisburg) sind hierbei in Augenschein zu nehmen.Beide Gruppen verbreiten rassistische und
neofaschistische Propaganda in Duisburg.Besonders betroffen ist das Stadtteil Meiderich.Mehrmals gingen bei uns Mails ein,
wegen Nazischmierereien und Neonaziaktivitäten in dem Stadtteil. (mehr…)

Luxemburg,Liebknecht,Lenin-Sie leben in unserem Kampf weiter!

Am 15.Januar wurden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht von reaktionären rechten Freikorpssoldaten ermordet.Deshalb gedenken wir den beiden Arbeiterführern am 15. Januar mit der traditionellen Luxemburg-Liebknecht-Demonstration.Genau damals,wie auch heute müssen wir als deren Erben daran arbeiten,den Kapitalismus zu überwinden.In Zeiten,wo der weltweite Imperialismus sich in seinem höchsten Stadium befindet,wo Kriege und Besatzungen bittere alltäglichkeit sind und von oben aus ein äußerst agiler Klassenkampf betrieben wird,ist es am notwendigsten eine revolutionäre Front aufzubauen.
Denn nur durch die revolutionäre Überwindung einer kapitalistischen Gesellschaft,kann schließlich jeder Mensch nach seinen eigenen Bedürfnissen leben.

Liebknecht-Luxemburg-Demonstration 2012 | Antifaschistischer Block

Sonntag 15. Januar 2012 | 10:00 Uhr | Frankfurter Tor | Berlin Friedrichshain

Hoch die internationale Solidarität!
Für einen revolutionären Aufbauprozess!
Für den Kommunismus!

Tausende demonstrieren in Bonn gegen den Krieg


Tausende AntimilitaristInnen demonstrierten in Bonn gegen den Krieg in Afghanistan
Am vergangenen Samstag versammelten sich mehrere Tausend Menschen um gegen die Kriegskonferenz in Bonn zu demonstrieren.Das [3A] * Revolutionäre Bündnis,die Interventionistische Linke (IL) und weitere lokale Gruppen hatten im Vorfeld zu einem Internationalistischen Block für den 03.Dezember aufgerufen,der unter dem Motto „Krieg dem imperialistischen Krieg! – Hoch die internationale Solidarität!“ von zahlreichen TeilnehmerInnen begleitet wurde.Der Internationalistische Block wurde von Anfang an von einem großen Polizeiaufgebot begleitet.Seit 10 Jahren führt die Nato gemeinsam mit der Bundeswehr Krieg in Afghanistan.Dieser Krieg hat unzähligen unschuldigen Menschen das Leben gekostet.Um gegen die zweite Kriegskonferenz auf dem Petersberg zu protestieren,haben revolutionäre Gruppen und AntimilitaristInnen demonstriert. (mehr…)

Aufruf zum internationalistischen Block am 3. Dezember in Bonn!

Aufruf zum internationalistischen Block am 3. Dezember in Bonn

Am 5. Dezember lädt die Bundesregierung zur Afghanistankonferenz nach Bonn auf den Petersberg und in den alten Bundestag. Vor 10 Jahren wurde auf der Petersberger Konferenz der Regimewechsel von den reaktionären Taliban zum korrupten failed state unter Hamid Karzai in Afghanistan beschlossen, wenige Tage bevor die UN das ISAF-Mandat verabschiedete. Nun kommen die kriegsführenden Nationen erneut zusammen um über die Zukunft von Afghanistan, über Krieg und Besatzung zu beraten.

Am 3. Dezember findet in Bonn gegen diese Konferenz eine Großdemonstration statt. Wir werden uns mit einem internationalistischen Block beteiligen und gemeinsam auf die Straße gehen.

Bundesweite Demonstration | Samstag, 3. Dezember | 11:30 Uhr | Kaiserplatz | Bonn (mehr…)

Antifaschistische Demonstration-Neonazikundgebung in Essen-Borbeck verhindern!


Borbecker Neonazis wollen aufmarschieren
Wie schon in den Jahren zuvor,wollen auch diesmal Borbecker Neonazis eine Kundgebung in Essen-Borbeck abhalten.Das die Neonazis an diesem Tag Fackeln mit sich führen stellt eine noch größere Provokation dar.Denn der 9.November steht für zahlreiche Ermordungen an jüdischen Menschen.Somit missachten die Neonazis die Reichsprognomnacht und feiern somit sogar diesen Tag,indem sie mit Fackeln laufen. (mehr…)

Faschisten stören Montagsdemo

Auf der letzten Duisburger Montagsdemo kam es zu einer Provokation durch eine Gruppe türkischer Faschisten, die, nach eigenen Aussagen, der Grauen Wölfe angehören – die „Grauen Wölfe“ ist eine Suborganisation der Partei der Nationalen Bewegung, MHP, die für Tausende Morde an Linken, Kurden und Aleviten in der Türkei verantwortlich sind.

Während eine Rednerin der Montagsdemo über den Aufmarsch der türkischen Faschisten in Duisburg-Hamborn am Wochenende berichtete, kam es zu einer Störaktion seitens türkischer Jugendlicher, die, wie sich später herausstellte, Anhänger der „Ülkücü Gençlik“, eine Jugendorganisation der Grauen Wölfe, aus Duisburg-Meiderich waren.
Die Montagsdemonstranten stellten sich den Faschisten entgegen und forderten sie auf, sich unverzüglich von der Montagsdemo zu entfernen.
Doch kurze Zeit später kamen die Faschisten erneut, diesmal aber verstärkt mit einer Gruppe von 15 bis 20 türkischen Jugendlichen, mit der Absicht die Montagsdemonstranten provozieren zu wollen. (mehr…)

DiscrimiNation! – Antifaschistische Demonstration in Höxter


Auch dieses Jahr gibt’s wieder was zu meckern!

In der Lütmaserstraße in Höxter stehen mehrere Häuser, die als „Flüchtlingsunterkünfte“ genutzt werden. Diese Häuser werden von der Stadt Höxter zur Verfügung gestellt. In diesen Häusern müssen ca. 40 Menschen unter katastrophalen Umständen leben. Abseits der guten deutschen Mitte, sollen sich die Asylsuchenden so unauffällig wie möglich verhalten. Wer unter ständiger Zukunftsangst leben muss kann es sich eben nicht leisten aufzufallen. Unauffällig bleibt nur, wer sich den bürokratischen und polizeilichen Repressionsmechanismen fügt. Diese Unterdrückung formuliert sich unter anderem durch Residenzpflicht, Essensmarken, ungeklärten Aufenthaltstatus und Schikane der örtlichen Behörden. Wer sich dennoch auffällig verhält, sei es bewusst oder unbewusst, muss mit harten Sanktionen, Haft in Abschiebeknast oder der direkten Abschiebung rechnen. Als ob das nicht genug wäre, sind die Bewohner_innn dem alltäglichen Rassismus der Musterdeutschen um sie herum ausgesetzt. Beleidigungen und Benachteiligung sind Alltag .Ob in der Schule, in den Ämtern, auf der Straße, beim Einkaufen bzw. einlösen der Essenmarken. Auch das Empfangen von Besuch ist ihnen nur bis einschließlich 10 Uhr erlaubt und wer sich dem solidarisch in den Weg stellt, dem wird vom Hausmeister gedroht, angezeigt zu werden.In den Ämtern wird jungen Aktivist_innen erzählt, dass in den „Asylantenunterkünften“ Vergewaltiger und Kriminelle leben, sie sollten aus diesen Gründen den Kontakt zu den Bewohnern abbrechen.Das werden wir sicher nicht und wir werden weiter hin unsere Freunde im „Flüchtlingsheim“ unterstützen und mit ihnen für ein menschenwürdiges Leben kämpfen! Wir fordern alle aufmerksamen Bürger auf sich ebenso zu verhalten. Solidarität macht stark! (mehr…)

Inhaltliches Grundsatzpapier der RAJD

Grundsatzpapier der Revolutionären Antifa Jugend Duisburg[RAJD]

Ziel

Unser Ziel ist die Abschaffung des derzeit herrschenden kapitalistischen Systems. Ein System, welches auf Unterdrückung und Ausbeutung ausgerichtet ist muss abgeschafft werden. Deshalb ist es notwendig eine klassenkämpferische Bewegung aufzubauen, die sich selber verwaltet und organisiert. Diese muss die revolutionären Bewegungen und sozialen Kämpfe in einem Land zusammenführen. Erst auf dieser Ebene können wir für Staat und Kapital eine ernst zunehmende Bedrohung darstellen, die das kapitalistische System umstürzen kann und anschließend mit einer Sozialistischen Gesellschaftsordnung, den Kommunismus aufbauen wird, um somit die perfekte klassenlose Gesellschaft zu errichten, in der alle Klassengegensätze aufgehoben sind.

Jedoch möchten wir den Kommunismus nicht als eine Utopie betrachten, sondern wollen ihn gemeinsam im Sozialismus aufbauen. Doch um auf dieses Level des Umsturzes zu gelangen, muss die proletarische Linke sich kollektiv gegen Angriffe von Staat und Kapital wehren.

Der erste Schritt in diese Richtung liegt in der organisierung. Um gegen das Herrschaftssystem etwas ausrichten zu können, sollte man sich zu aller erst mit seinem Klassenfeind etwas näher auseinandersetzen, um zu verstehen welche Kampfmittel es sich bedient, um die proletarische Masse zu bekämpfen.
Zum einen haben die Herrschenden natürlich die Polizei, Justiz und das Militär auf ihrer Seite. Auf der anderen Seite spielen für die herrschenden Ausgrenzung, Konkurrenz und Spaltung eine sehr wichtige Rolle. Beispiel Bildungssystem.
Die systematische Selektion beginnt bei kleinen Kindern bereits in den Grundschulen der BRD. Den Kindern wird ab einem sehr frühen Alter Leistungsdruck ständig auferzwungen. Kinder mit Migrationshintergrund sollen sich integrieren. Doch werden vor allem Kinder mit Migrationshintergrund benachteiligt. Durch die Unterteilung des Bildungssystems in Haupt-, Realschulen und Gymnasien versuchen die Herrschenden Konkurrenz zu schaffen. Früher waren es Feudalismus, in der NS Zeit wurden an den Schulen Rassenkunde gelehrt und heute ist es der absolute Konkurrenzgedanke, der Kindern von klein auf beigebracht wird. Was folgt ist die Spaltung. Auch auf anderen verschieden Ebenen benutzt das Herrschaftssystem Ausgrenzung, Konkurrenz und Spaltung. Was wir dem entgegensetzen können ist strategisches Vorgehen.

Wir können am Ende nur dann Erfolg verbuchen, wenn wir uns organisieren und unsere Kraft zusammentun um noch stärker zu werden. Wir wollen das kapitalistische System revolutionär überwinden.

Das heißt im Klartext, dass wir uns intensiver gemeinsam dem Revolutionären Aufbauprozess widmen müssen. Diesen müssen wir mit sozialen Protesten und Widerstand vorantreiben und an der Schaffung der Kommunistischen Partei arbeiten. Deshalb ist es elementar eine kontinuierliche Praxis zu haben und einen Antifaschistischen/Antikapitalistischen Widerstand aufzubauen, der revolutionär agiert. (mehr…)



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